Oper Köln: Spielzeit 2026/27

Oper Köln: Spielzeit 2026/27

Oper Köln präsentiert Spielzeit 2026/27 am Offenbachplatz

Mit der feierlichen Wiedereröffnung der Bühnen am Offenbachplatz kehrt die Oper Köln gemeinsam mit dem Gürzenich-Orchester im September 2026 endlich in ihre traditionsreiche Stammspielstätte im Herzen der Stadt zurück. Damit endet die langjährige Interimszeit in verschiedenen provisorischen Spielstätten; das architektonisch ikonische Gebäudeensemble präsentiert sich nach umfassender Sanierung als eines der modernsten Opernhäuser Europas. Im Zuge der Modernisierung wurde das Haus auf den neuesten Stand der Bühnen- und Gebäudetechnik gehoben. Wesentliche Optimierungen betreffen den Zuschauerraum, dessen Akustik grundlegend verfeinert wurde, sowie den vergrößerten Orchestergraben, der dem Gürzenich-Orchester erweiterte klangliche Möglichkeiten bietet. Die vollständig erneuerte Bühnenmaschinerie – inklusive moderner Hubpodien, einer leistungsstarken Unterbühne und eines neuen Bühnenhimmels – bildet das technische Rückgrat für Inszenierungen auf Spitzenniveau.

Eine bauliche und konzeptionelle Besonderheit stellt die neu errichtete, einzigartige Kinderoper unter dem kleinen Offenbachplatz dar. Als „zweites, kleines Haus“ konzipiert, bietet diese Spielstätte einen dezidierten Raum für die Förderung neuer Talente und die Heranführung eines jungen Publikums an die Welt des Musiktheaters.

Über die technischen Innovationen hinaus steht bei der Rückkehr die Begegnung im Vordergrund. Die Räumlichkeiten verstehen sich als offener Ort für Künstlerinnen, Künstler und ihr Publikum, der fortan von künstlerischer Exzellenz und gesellschaftlichem Leben erfüllt sein wird.

 

ERÖFFNUNGSFEST

Am 19. und 20. September öffnen sich die Bühnen und der Offenbachplatz wieder für die Kölner Stadtgesellschaft.

An diesen zwei Tagen können Interessierte auf verschiedenen Parcours die Foyers, Zuschauerräume und Bühnen von Oper und Schauspiel wiederentdecken. Auch die neue Bühne der Kinderoper unter dem kleinen Offenbachplatz öffnet ihre Türen. Technikshows zeigen die Fähigkeiten der neuen Bühnentechnik, und auf einer Außenbühne auf dem Offenbachplatz läuft nonstop Programm von Oper, Schauspiel und Gästen. 

Für das Eröffnungsfest werden zudem kulturelle Beiträge aus den neun Stadtbezirken Kölns in das Programm eingebunden. Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe der Stadtverwaltung hat ehrenamtlich tätigen Vereinen und Institutionen die Möglichkeit geboten, das Eröffnungsfest am Samstag und Sonntag aktiv mitzugestalten. Ziel ist es, dass jeder Stadtbezirk beim Eröffnungsfest auf der Bühne vertreten ist und seinen jeweiligen Bezirk repräsentieren kann. 

Am Abend des 20. Septembers erklingt zum Abschluss des Eröffnungswochenendes erstmals auch wieder Musik im Opernhaus: Das Ensemble und der Chor der Oper Köln und das Gürzenich-Orchester nehmenwieder ihre Plätze ein. Special Guest: Die Kölner Rock-Band Kasalla.

 

FESTAKT DER BÜHNEN

Mit einem großen, festlichen Gala-Konzert feiern Oper und Schauspiel Köln am 24. September gemeinsam den Wiedereinzug in ihre angestammten Häuser am Offenbachplatz.

Oper und Schauspiel präsentieren auf der Opernbühne gemeinsam ein Programm für Bürgerinnen und Bürger und Ehrengäste. Mit dabei sind die beiden Ensembles von Oper und Schauspiel, das Gürzenich-Orchester unter der Leitung seines GMD Andrés Orozco-Estrada und als Gast die Starsopranistin Diana Damrau.

 

PREMIEREN 

Den Premieren-Auftakt der neuen Kölner Opern-Ara bildet am 27. September 2026 die Premiere von Richard Strauss‘ erklärter „Komödie für Musik“, DER ROSENKAVALIER unter der musikalischen Leitung von GMD Andres Orozco-Estrada. Für die Inszenierung dieser groß angelegten, feierlichen Eröffnungsproduktion konnte die renommierte französische Film- und Buhnenregisseurin und Videokünstlerin Marie-Eve Signeyrole gewonnen werden, die für ihre visuell beeindruckenden, multi-disziplinaren Inszenierungen bekannt ist und das neue technische Potenzial der Bühne voll ausschöpfen wird. In der Hauptrolle der Feldmarschallin: Magdalena Hinterdobler, den Vetter Baron Ochs gibt Patrick Zielke, und die titelgebende Rolle des Octavian übernimmt die gefragte Mezzosopranistin Bianca Andrew.

Am 1. November 2026 folgt Alessandro Scarlattis KAIN UND ABEL (Cain, overo Il primo omicidio) aus dem Jahr 1707. Ein packendes Barock-Drama um Neid, Schuld und der Suche nach Anerkennung für sechs Stimmen, hochkaratig besetzt mit dem gefeierten katalanischen Countertenor Xavier Sabata (Gott) und Adriana Bastidas-Gamboa und Alina König Rannenberg als konflikt-gebeuteltem Bruderpaar. Die Inszenierung von Dietrich Hilsdorf, von der Opernwelt mit einer Nominierung bedacht, wird in Köln dirigiert von Barock-Spezialist und ständigem Gastdirigenten der Oper Köln Ruben Dubrovsky.

Mit seiner letzten, unvollendet gebliebenen Oper HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN setzte der gebürtige Kölner Jakob „Jacques“ Offenbach 1881 dem Dichter E.T.A. Hoffmann ein musikalisches Denkmal: Eine große tragikomische Oper über Kunst, Liebe und Leben. Stefan Herheims Produktion für die Bregenzer Festspielefeiert am 28. November 2026 unter der musikalischen Leitung von GMD Andres Orozco-Estrada Premiere in Köln. Die Titelrolle singen alternierend die profilierten Tenöre Young Woo Kim und Enea Scala. Alina Wunderlin, die ihre Karriere im Kölner Opernstudio begann, wird als Olympia / Giulietta zu erleben sein.

Anlässlich des 100. Geburtstags von Hans Werner Henze präsentiert die Oper Köln ab 24. Januar 2027 dessen Vaudeville LA PICCOLA CUBANA. Das große kleine Werk über das Spannungsfeld von Kunst und Gesellschaft entlang der Lebensbeichte des Varieté- Stars Rachel wird in einer posthum vollendeten Fassung für kleine Besetzung aufgeführt, so, wie Henze es ursprünglich gedacht hatte. Cecilia Ligorio, dem Kölner Publikum bestens bekannt durch LA CENERENTOLA und DON GIOVANNI und soeben mit dem renommierten italienischen Musikpreis „Abbiati Prize” in der Kategorie „Beste Regisseurin“ ausgezeichnet, wird inszenieren; am Dirigierpult steht Jordi Frances. In den Hauptrollen: Emily Hindrichs, Adriana Bastidas-Gamboa; Franziska Junge spricht die Texte von Hans Magnus Enzensberger.

Mit Bedrich Smetanas DIE VERKAUFTE BRAUT kehrt nach langer Abwesenheit ein Klassiker der romantisch-komischen Oper auf den Kölner Spielplan zurück. Die Inszenierung von Laurent Pelly ruckt Themen wie Selbstbestimmung und Solidarität gegen rein ökonomische Interessen in den Fokus. Nach seinem fulminanten Dirigat von DON GIOVANNI in der Spielzeit 2024/25 steht Tomaš Netopil erneut am Pult der Oper Köln. Unter seiner musikalischen Leitung sind Selene Zanetti (Marie) und Maximilian Schmitt (Hans) in den Hauptrollen zu erleben und Tijl Faveyts (Kezal) debütiert als neues Ensemblemitglied. Die Koproduktion mit dem Teatro Real Madrid, La Monnaie Brüssel und der Opéra National de Lyon hat am 28. Februar 2027 Premiere am Offenbachplatz. 

Ab 4. April 2027 wird mit SIEGFRIED und der Geschichte des jungen Helden vom Drachenkampf bis zur Erweckung Brünnhildes Richard Wagners Tetralogie DER RING DES NIBELUNGEN fortgesetzt. Das neue Kölner RING-Konzept von Paul Georg Dittrich setzt auf wechselnde theatrale Perspektiven und bewegt sich in diesem Teil in digitalen Welten und Erzählweisen. Unter dem Dirigat von Felix Bender geben Daniel Johansson als Siegfried und Jordan Shanahan als Wanderer ihre Rollendebuts; als Brünnhilde ist Trine Møller zu erleben.

Mit MACBETH steht ein Werk auf dem Spielplan, das zeigt, dass Shakespeares psychologische Abgrunde und Belcanto nicht in Widerspruch stehen. Die Oper markiert Verdis konsequenten Weg zum Musikdrama und ruckt mit Lady Macbeth eine der ambivalentesten Frauenfiguren ins Zentrum einer eindringlichen Seelenstudie. Der italienische Regisseur Damiano Michieletto, dessen komödiantische Inszenierung von L’ELISIR D’AMORE das Kölner Publikum 2023/24 begeisterte, zeigt in dieser Produktion in eindringlichen Bildern die Versuchung und die Schuld von Macbeth. Die Produktion des Teatro La Fenice Venedig wird ab 2. Mai 2027 in Köln gezeigt. Es dirigiert der Verdi-Kenner Giuliano Carella; die ehrgeizigen Eheleute Macbeth werden von Daniela Schillaci und Daniel Luis de Vicente verkörpert.

Sicher eines von Giacomo Puccinis erfolgreichsten und meistgespielten Werken ist MADAMA BUTTERFLY, das den folgenschweren Zusammenprall kultureller Identitäten in einer globalisierten Welt thematisiert. Und mit Cio-Cio San erschuf der Komponist gleich eine Symbolfigur für dieses Phänomen. Musikalisch zeichnet Puccini den Prozess durch eine besonders emotionale und virtuose Partitur nach. Für die Rolle der ‚Butterfly‘ konnte für diese Kölner Neuproduktion Sua Jo verpflichtet werden, ein Rollendebut, das mit Spannung erwartet werden darf. Sabine Hartmannshenn führt Regie, die musikalische Leitung übernimmt Giulio Cilona. Premiere im Opernhaus ist am 6. Juni 2027.

Henry Purcells choreographische Oper DIDO UND AENEAS in der Interpretation von Choreografin Sasha Waltz als spartenübergreifendes Projekt lasst Tanz und Oper zu einer Einheit verschmelzen. Die Koproduktion mit der Staatsoper Unter den Linden, dem Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg und Opera National de Montpellier ist am 14./15. Juli 2027 an der Oper Köln zu sehen.

Jedes Jahr bringt die Cäcilia Wolkenburg die Welturaufführung eines echt kölschen Musicals auf die Bühne. Zum 100. Geburtstag von Trude Herr hebt sich der Vorhang für WAT E THIATER, ein brandneues, turbulentes Divertissementchen aus der Feder von Zillche-Regisseur Lajos Wenzel. Eine liebevolle Hommage an die kölsche Seele, an die Magie des Theaters und an die unvergessene Trude Herr. Musik & Arrangements stammen von Thomas Guthoff; Premiere ist am 10. Januar 2027.

 

WIEDERAUFNAHMEN

Verdis RIGOLETTO in der gefeierten Produktion von Katharina Thalbach kehrt im Oktober 2026 an den Offenbachplatz zurück; ein Vater scheitert blutig an dem Versuch, seine Tochter vor der Skrupellosigkeit der Macht zu schützen. Mozarts ZAUBERFLÖTE in Michael Hampes märchenhafter Inszenierung fuhrt in der Weihnachtszeit durch eine Welt voller Prüfungen, während sich im Marz 2027 in Frederick Loewes MusicalMY FAIR LADY (nach G. B. Shaws ‚Pygmalion‘) in Dietrich Hilsdorfs Regie elegante Unterhaltung und humorvolle Sozialkritik die Waage halten. Mit Tatjana Gurbacas Produktion von Mozarts COSÌ FAN TUTTE kehrt ab April eine psychologische Versuchsanordnung über die Fragilität von Treue in die Kölner Oper zurück. Dvoraks RUSALKA entfaltet im Mai in der sinnlichen Lesart von Nadja Loschky den spätromantischen Klangzauber eines tödlichen Liebesfluchs, bevor im Juni Ted Huffmans hochgelobte Inszenierung von Monteverdis KRÖNUNG DER POPPEA die Erotik der Macht im antiken Rom entlarvt.

 

TANZ

Die Tanz-Gastspiele 26/27 vereinen legendare Choreografen und internationale Spitzenkompanien, beginnend mit dem Ballett Basel, das drei Meisterwerke präsentiert: BELLA FIGURA, Weltrepertoire von Jiri Kylian an der Grenze zwischen Traum und Realität, THE OLD MAN AND ME über das Älterwerden eines Paares vom kürzlich verstorbenen Hans van Manen sowie LE SPECTRE DE LA ROSE, den poetischen Traum eines Mädchens von Marco Goecke nach Carl Maria von Webers „Aufforderung zum Tanz“ (10./11. Oktober 2026). 

Die Danza Contemporánea de Cuba bringt am 21./22. November 2026 karibische Energie nach Köln: Annabelle Lopez Ochoa choreografiert in REVERSIBLE einen spannungsgeladenen Geschlechterkampf in kubanisch geprägter Bewegungssprache. George Cespedes bündelt in MAMBO 3XXI kubanisches Lebensgefühl in einem feurigen Mix aus Street Dance und Neoklassik.

Ein weiteres Tanz-Gastspiel fuhrt die Kompanie der Fondazione nazionale della danza Aterballetto aus Norditalien ins Kölner Opernhaus. Marcos Moraus NOTTE MORRICONE ist eine bildgewaltige Hommage an den Filmkomponisten Ennio Morricone und zugleich eine surreale, cineastische Nachtreise durch dessen musikalisches Universum (20./21. Februar 2027). 

Henry Purcells berühmteste Oper DIDO UND AENEAS schildert die tragische Liebe zwischen der karthagischen Königin und dem trojanischen Prinzen, deren Liebe letztlich am Konflikt ihrer Reiche scheitert. In ihrer Interpretation lasst Choreografin Sasha Waltz Tanz und Oper zu einer Einheit verschmelzen, indem sie auch die Sanger*innen aktiv in das tänzerische Geschehen einbindet. Seit der Premiere 2005 feiert diese vielschichtige Produktion weltweit Erfolge und wird nun in Koproduktion mit der Staatsoper Unter den Linden, dem Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg und Opera National de Montpellier am 14./15. Juli 2027 an der Oper Köln gezeigt.

 

KINDEROPER 

Der Neubau der Kinderoper unter dem kleinen Offenbachplatz ist die weltweit einzig bekannte Spielstätte, die sich als festes Theater an Kinder und Jugendliche wendet. Dies ist Anlass für eine eigene Pressekonferenz Ende Mai, die einen dezidierten Einblick in die neue Räumlichkeit bieten soll. Die Produktionen, die dort in der Spielzeit 2026/27 zu erleben sind, stellen wir hier kurz vor:

Mit DER KÖNIG VERSCHENKT WAS, einer Auftragskomposition der Kinderoper Köln anlässlich der Eröffnung ihrer neuen Buhne unter dem kleinen Offenbachplatz, bricht der König mit der Tradition, einen Erben zu ernennen, und überreicht seinen Kindern stattdessen identisch aussehende Ringe. Die Idee fuhrt aber nicht wie geplant zu Frieden, sondern zu Konflikten, die die Geschwister auflösen müssen. Das Motiv der „Ringparabel“ ist tief in der Literaturgeschichte verwurzelt und wird hier in ein märchenhaftes Szenario für alle ab 6 Jahren übersetzt. Die Musik stammt von dem in Köln lebenden Komponisten Philipp Matthias Kaufmann, das Libretto vom Düsseldorfer Schriftsteller Martin Baltscheit. Die Uraufführung findet am 10. Oktober 2026 statt. 

Im GRAND HOTEL DER GEFÜHLE ist jede Empfindung willkommen – von der platzraubenden Wut über die tränenschwere Traurigkeit bis zur freudigen und lachenden Liebe. Auf der Opernbühne werden diese Emotionen durch Musik aller Epochen lebendig. Ein inklusiver Kinderchor mit jungen Menschen mit Down-Syndrom und Gesangssolist*innen des Hauses verwandeln Lidia Brankovics Bestseller in eine feinsinnige Bühnenerzählung, die zeigt: In der Oper wie auch im Hotel haben alle Gefühle ihren rechtmäßigen Platz. Die Uraufführung ist am 03. April 2027. 

Die Oper DIE NACHTIGALL von Igor Strawinsky, die auf dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen basiert, begleitet die Kinderoper Köln bereits seit ihrer Gründung 1996: Schon zur Eröffnung der Kinderoper in der Yakulthalle wurde sie von Manfred Trojahns Kompositionsklasse in eine kammermusikalische Fassung gebracht und erlebte viele Aufführungen vor dem jungen Kölner Publikum. Beka Savics Neuinszenierung dieser Parabel über Natur, Künstlichkeit und den Tod von 2015 wird wieder ab dem 27. Mai 2027 gezeigt.

Für die Kleinen bietet die Kinderoper in der Spielzeit 26/27 erneut das kurze Stück MARLA, DIE MAIFLIEGE an: Mit dieser mobilen Oper kommt die Kinderoper in Kitas sowie Wohneinrichtungen für Erwachsene mit und ohne Demenz und Behinderungen in und rund um Köln. 

Und für die ganz Kleinen unter 3 Jahren gibt es 26/27 das neue Stuck ALLES, WAS KLINGT: In dieser 30minutigen Mini-Oper können Babys und Kleinkinder gemeinsam mit ihren Begleitpersonen im Januar und April 2027 in einen Raum voller Leben und Musik eintauchen.

 

OPER.STADT.SCHULE – MUSIKVERMITTLUNG 

Das theaterpädagogische Team von Oper.Stadt.Schule bietet auch in der kommenden Saison ein gewohnt vielfaltiges Programm mit Projekten, Veranstaltungen und interaktiven Workshops für alle Generationen an. Es dreht sich rund um den Spielplan, aber natürlich auch um die Kunstform Oper an sich. Auf das jeweilige Publikum zugeschnittene Werkeinführungen, ein Musiktheaterlabor, unterschiedliche Spielclubs, Fortbildungen, Führungen für verschiedene Gruppen, generationenverbindende Veranstaltungsreihen, begleitete Opernbesuche und vieles mehr runden das Angebot ab. 

In Kooperation mit diversen namhaften Partner-Institutionen lädt die Oper Köln im November 2026 erstmals zum POWER UP! DAS DEMOKRATIEFESTIVAL ein. Als thematische Vertiefung und Ergänzung zur Uraufführung von DER KONIG VERSCHENKT WAS sind Schulklassen, Familien und alle anderen Interessierten eingeladen, durch vielfaltige Mitmachaktionen und Workshops politische Teilhabe für alle Altersgruppen zu erleben. Geplant sind gemeinschaftsstiftende Aktivitäten wie partizipative Kunst-Aktionen, Lesungen, Community Music sowie Planspiele und praktische Demokratie-Workshops.

Als junge Expertengruppe besuchen, gestalten und hinterfragen seit Neuestem die OPERATORS, eine Gruppe jungen Menschen zwischen 9 und 15 Jahren, in regelmäßigen Treffen und Aktivitäten das Programm, aber auch das Umfeld der Oper, um diese durch eigene Ideen zu einem noch spannenderen Ort für Kinder und Jugendliche zu machen. Nach dem erfolgreichen Start des vielseitigen Opern-Podcasts „StageVibes“ sind für die Spielzeit 26/27 fünf weitere Folgen zu ausgewählten Opernproduktionen geplant. Im jährlich stattfindenden Pressegespräch – in diesem Jahr Ende Juni 2026 – wird das gesamte Programm von Oper.Stadt.Schule ausführlich vorgestellt.

 

KONZERTE UND MEHR

Mit einem FEST DER OPERETTE feiert die Oper Köln am 4. Oktober 2026 den Gewinn des BR-KLASSIK „Operetten-Frosch“ für ihre Erfolgsproduktion EINE FRAU VON FORMAT von Michael Krazsnay-Krausz in der gefeierten Inszenierung von Christian von Gotz. In diesem Konzert unter der musikalischen Leitung von Adam Benzwi, Spezialist der Berliner Operette, lassen die illustren Gaste Annette Dasch und Richard Glockner, die Protagonist*innen der Gewinnerproduktion, mit Mitgliedern des Opernensembles und -chores, und das Gürzenich-Orchester Hits aus EINE FRAU VON FORMAT sowie Klassiker des Genres Revue passieren. Im Rahmen des Konzertabends findet zudem die Preisverleihung statt.

Unter dem Titel NIT ESU LAUT wird die berühmte Kölner Band Kasalla mit drei außergewöhnlichen Konzerten auch im Kölner Opernhaus zu Gast sein. Vom 28.-30. Juni 2027 präsentiert die Band ihre kölschen Hits nicht im gewohnten Rock-Sound, sondern in leisen Arrangements mit kleinem Orchester. Das Programm umfasst sowohl ihre bekannten Hymnen als auch neue Songs.

Ab November 2026 lädt die Oper Köln regelmäßig zu acht LUNCH-KONZERTEN im Foyer des Opernhauses oder in der Kinderoper ein. Das Programm beginnt jeweils um 13 Uhr und reicht von Handel bis Offenbach, von DIE ZAUBERFLOTE bis CARMEN und wird vom Opernensemble oder vom Internationalen Opernstudio präsentiert. Begleitend gibt es ab 12 Uhr ein gastronomisches Angebot im „Offenbach am Offenbachplatz“. Zur Weihnachtszeit dürfen die Klassiker SING HALLELUJA! mit dem Jugendchor St. Stephan (5./6. Dezember 2026) und die ROTKREUZ-MATINEE zugunsten der Arbeit des Kölner Roten Kreuzes (13. Dezember 2026) nicht fehlen. 

Vor den Vorstellungen der meisten Neuproduktionen sowie ausgewählter Wiederaufnahmen gestalten die Dramaturg*innen Werkeinführungen; darüber hinaus geben die beliebten Soireen mit Öffentlicher Probevorab einen Eindruck von Werk und Inszenierung. Außerdem werden an ausgewählten TerminenNachgespräche angeboten, die im Anschluss an eine Vorstellung die Möglichkeit zum direkten Austausch bieten.

 

WEITERE INFORMATIONEN

Webseite: oper.koeln

Das Spielzeitheft 2026-27 der Oper Köln können Sie hier online durchblättern:spielzeitheft_26_27