Chormusik in der Trinitatiskirche
Schillers Ballade in einer klassischen Vertonung (1808)
Schillers berühmte Ballade ist einerseits eine Art Doku über die hohe Kunst des Glockengießens, dann aber auch ein kurzer Abriss des menschlichen Lebens, dessen wichtigste Stationen stets von Glockengeläut begleitet werden. Der Klassiker der deutschen Literatur hat auch nach über 200 Jahren nichts von seiner Kraft und Gültigkeit verloren. Andreas Romberg (1767-1821), als Geiger neben Beethoven Mitglied der Bonner Hofkapelle, vertonte Schillers Worte in klassischer Tonsprache und übersetzte die profilierten Sprachbilder kongenial ins Musikalische. Sein Werk wurde bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts oft aufgeführt, geriet dann in Vergessenheit und erlebt seit einigen Jahren eine Renaissance.
Elisabeth Menke, Sopran • Sita Grabbe, Alt • Henning Jendritza, Tenor • Norbert Keßler, Bass David Jerusalem, Bass • Neues Rheinisches Kammerorchester • Kreiskantorei Köln-Linksrheinisch
Leitung: Thomas Pehlken
Ev. Kirchenkreis Köln-Linksrheinisch
Thomas Pehlken
thomas-pehlken@ekir.de