„Zwischen Sirenen – Wörter und Klänge in Zeiten der Krise, ein europäisches Konzert“ ist die diesjährige Veranstaltung des Kulturatriums im Rahmen des Weimarer Dreiecks regional. Das Programm vereint Werke der Neuen Musik von Scott Fields, Anna Dobrucka, Jean Luc Guionnet, Bohdan Sehin und Ostap Manuliak.
Das von Norbert Rodenkirchen konzipierte und geleitete Projekt bringt acht Musiker:innen aus den Regionen Hauts-de-France, Schlesien, Nordrhein-Westfalen und der Ukraine erstmals in Bonn zusammen: Bettina Marugg (Stimme), Natalia Kozhushko-Maksymiv (Flöte, Altflöte), Justyna Sliwa (Viola), Nathan Bontrager (Violoncello), Dmytro Radzetskyi (Gitarre), Nadia Mikolajczyk (Marimbaphon), Barbara Dang (mikrotonales Cembalo) und Ostap Manuliak (Synthesizer).
In einer fünftägigen Arbeitsphase entwickeln die Künstler:innen gemeinsam einen Konzertabend, der Neue Musik aus den Regionen des Weimarer Dreiecks mit aktueller ukrainischer Lyrik in Dialog zusammenbringt . Das Konzert findet am 4. September 2026 im Theater im Ballsaal, Bonn statt.
Das Programm umfasst Improvisationen sowie Solo-, Duo- und Ensemblewerke aus den beteiligten Regionen. Als Beitrag aus Nordrhein-Westfalen wird außerdem das eigens für das Kulturatrium 2026 komponierte Werk „A Five-Cornered Triangle“ von Scott Fields zur Uraufführung kommen, das alle acht Musiker:innen zusammenführt.
Die Texte stammen von den ukrainischen Autor:innen Yulia Musakovska, Oleh Lycheha, Ostap Slyvynsky und Katarina Kalitko. Sie werden mehrsprachig präsentiert: musikalisch vertont, gelesen und in künstlerisch-innovativen Mischformen.
Ein Programmheft sowie künstlerisch gestaltete Liveprojektionen von Andreas Henrich eröffnen zusätzliche Zugänge und Übersetzungen.
Das Kulturatrium/Weimarer Dreieck regional ist eine Maßnahme und Initiative des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chefs der Staatskanzlei. Förderer: Landesregierung Nordrhein Westfalen, Partner: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
gefördert von
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