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Sockenkonzerte und Ehrenfelder Salon

Kölner Fest für Alte Musik

Sonnenlied und Sonnenkönig –
weiter geht’s in Ehrenfeld!

 

In zehn Konzerten von Mai bis Dezember soll Alte Musik wieder hautnah und ganz anders als in  ‚etablierten‘ Konzertformaten erlebt werden. „Wir erzählen Geschichten über Musik und über Menschen und wollen zeigen, dass man ganz leicht einen Zugang zu der Musik aus vergangenen Zeiten finden kann“, so Thomas Höft, Geschäftsführer des ZAMUS.


Für Professor Gerald Hambitzer, der mit seinem Ensemble Vintage den Ehrenfelder Salon eröffnet, unterscheiden sich die Emotionen der Menschen von damals und heute nur kaum. „Nur die Art und Weise sich künstlerisch auszudrücken, hat sich verändert“. Das zu zeigen ist ein Anliegen aller Konzerte, die durchaus im Bereich Musikvermittlung anzusiedeln sind. Ulrike Neukamm, Initiatorin der Sockenkonzerte, beschreibt die fünf kommenden Programme der Sockenkonzerte im ZAMUS, die u.a. mit hochkarätigen Künstlern wie Norbert Rodenkirchen und Kai Wessel aufwarten. Der Lautenist Klaus Mader schwärmt vom ätherischen Klang der Glasharfe, die im ersten Sockenkonzert am 5. Mai zu hören ist. „Dadurch, dass Anfang und Ende eines Tons auf der Glasharfe indifferent sind, schwebt man in einer Art Klangwolke, und das ist sehr betörend“, so der Kölner Musiker.


Die Künstler möchten sich in den beiden Konzertformaten im ZAMUS so zeigen wie sie sind, ohne zugeknöpfte Hemden und Fräcke. Fragen und Kommentare des Publikums sowie dessen Mitwirkung sind erlaubt und erwünscht und die besondere Atmosphäre im großen Probensaal des ZAMUS soll die Hemmschwelle beim Publikum so gering wie möglich halten. „Hier muss sich niemand schick machen, wer hierher kommt, muss nichts über Musik wissen“, so die Veranstalter.



Weitere Informationen:

www.zamus.de

 
Veranstaltungsort

 

ZAMUS – Zentrum für Alte Musik Köln
Heliosstraße 15, Köln Ehrenfeld
S-Bahn: Haltestelle Köln-Ehrenfeld -
U-Bahn: Haltestelle Venloer Straße/Gürtel

 
Tickets

Sockenkonzerte: 5,- für Kinder / 10,- für Erwachsene / 22,- Familienkarte für 2 Erwachsene und bis zu 3 Kinder
Ehrenfelder Salon: 10,- für Erwachsene / 5,- ermäßigt (Schüler, Studenten, Köln-Pass Inhaber)

Eintrittskarten an der Tageskasse oder
am Kartentelefon: 0221/ 98747379

 
Termine

 

Tierisch Barock Sonntag

06.10.2013, 11:30 Uhr

Ein Musikalisches Quiz rund um das Bellen, Röhren und Zirpen in der Barockmusik

Ensemble NEL DOLCE
Stephanie Buyken, Blockflöten
Olga Piskorz, Violine
Harm Meiners, Violoncello
Luca Quintavalle, Cembalo

In diesem Sockenkonzert geht es tierisch zur Sache. Frösche, Katzen und Hühner tummeln sich da auf der Bühne und treiben allerlei Unwesen… Aber damit nicht genug, was haben denn Pferdehaare und Gänsekiele damit zu tun und welche Rolle spielen eigentlich die Musiker dabei? Wenn Ihr jetzt tierisch neugierig geworden seid, dann kommt vorbei und macht mit bei unserem Sockenkonzertquiz.

 

Pans Wiederkehr

06.10.2013, 17:00 Uhr

Mittelalterliche Liebeslieder über die Kräfte der Natur

SANSTIERCE
Maria Jonas, Gesang & Drehleier
Dominik Schneider, Flöten & Portativ

Der Gott Pan liebt Geselligkeit über alles. Ein Müßiggänger, dem keine Stunde schlägt, der Freude hat an Musik und Tanz. Er spielt schönere Weisen als jeder Vogel. Und wenn es Abend wird, kehrt er heim in den Schatten seiner Berghöhle und bläst sich auf der Hirtenflöte sein Schlaflied – und mit ihm singen und tanzen die Bergnymphen. Das Duo SANSTIERCE lädt ein in die Weiten Arkadiens. In den Tänzen und Pastourellen, die sich durch kunstvolle Form und natürliche Anmut auszeichnen, nicht selten aber auch ins Schlüpfrige ausarten, lassen sie den Naturgott Pan wiederkehren.

 

„EBBE und FLUT “ – von Gezeiten und Giganten

03.11.2013, 11:30 Uhr

Oder wenn Pantomime auf Barockmusik trifft

Klaus Renzel, Pantomime
Ensemble CORDAVENTO

Wenn im Herbst der Windgott Aeolus die Windmaschine anwirft oder der Meeresgott Neptun aus dem Meer steigt, dann sollten Landratten sich wetterfest machen. In diesem Sockenkonzert dreht sich alles um das Thema Wasser und wenn die Flut kommt, dann kann man auch schon mal nasse Füße bekommen. Der Komponist Georg Phillip Telemann lebte in Hamburg und kannte sich bestens aus mit Ebbe und Flut, er hat sogar ein eigenes Musikstück geschrieben in dem es manchmal richtig wild zugeht. Pantomime, diese „darstellende Kunst ohne Wort“ faszinierte schon in der Barockzeit die Menschen. Der Kölner Pantomime Klaus Renzel und das Barockorchester CORDAVENTO machen sich in diesem Sockenkonzert mit Euch auf ans Meer und vielleicht ist es nicht schlecht, seine Gummistiefel dabei zu haben…

 

 

Buona sera Corelli
03.11.2013, 17:00 Uhr

Triosonaten für die Kammer und die Kirche von Arcangelo Corelli (oft kopiert, nie erreicht)

 Austrian Baroque Connection
Susanne Scholz & Dario Luisi, Violine
Georg Kroneis, Violoncello
Michael Hell, Cembalo & Orgel

Wenn es einen Klassiker der italienischen Barockmusik gegeben hat, dann war es Arcangelo Corelli. Seine Concerti grossi und seine Sonaten für die Kirche und die adeligen Kammermusiken waren Vorbild für zahllose Komponisten und gelten bis heute als formvollendet. Tatsächlich war Corelli selbst ein fantastischer Geiger, und er konzentrierte sich, anders als fast alle seine komponierenden Kollegen, ausschließlich auf die Instrumentalmusik. Die Austrian Baroque Connection erzählt die faszinierende Geschichte des Musikers aus dem prächtigen barocken Rom und zeigt, auf welch abenteuerliche Art und Weise Corellis junge Nachfolger das Werk des Meisters mit immer unglaublicheren Verzierungen lebendig hielten.

 

 

Wenn Nasreddin Hoca auf den Nikolaus trifft...
01.12.2013, 11:30 Uhr

... dann können sie sich viel erzählen.

Kai Wessel, Countertenor
Aydin Isik, Schauspieler
Faysal Ilhan, Saz
Torben Klaes, Cembalo

Am 06. Dezember feiern wir bei uns das Nikolausfest. Aber wusstet ihr, dass der heilige Nikolaus aus Myra kam, einem Ort, der heute Demre heißt und in der Türkei liegt? Dort hat er sicher Nasreddin Hoca, den türkischen Till Eulenspiegel, getroffen. In der dunklen Jahreszeit geht auch dieser mit seinem Esel von Haus zu Haus. Die Geschichten erzählen viel über ihn und dabei geht es auch um allerlei Schabernack. Aber was die beiden bei ihrem Treffen so alles erleben, wird uns in diesem Sockenkonzert gesungen, gespielt und erzählt.

 

 

Haydns letzte Liebe
01.12.2013, 17:00 Uhr

Musik für Rebecca Schroeter

Sophie Harmsen, Mezzosopran
neptun trio
Fiona Stevens, Violine
Kathrin Sutor, Violoncello
Wiebke Weidanz, Hammerklavier

Rebecca Schroeter war die Tochter eines wohlhabenden schottischen Unternehmers, der mit seiner Familie in London lebte. Rebecca ging Musik über alles. So verliebte sie sich zunächst in ihren Klavierlehrer Johann

Samuel Schroeter, den sie gegen den Willen ihrer Eltern tatsächlich heiratete. Doch der junge Mann starb schon bald darauf, und die junge Witwe lernte den reifen Komponisten Joseph Haydn kennen. Zwischen beiden entspann sich eine zärtliche Liaison. Das neptun trio spielt Musik, die der Österreicher seiner letzten Liebe widmete und erzählt die rührende Geschichte der Beziehung.

Alle Angaben ohne Gewähr! – Fehler melden: info[at]klassik-koeln.de

 

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